Landeck | Grau | Bonica – Guerilla Jazz

JHM 283
2021

Detlef Landeck - tb
Sven Grau - ts
Joe Bonica - dr

1. Fetter Engel (4'50) / 2. Rock on the Countryside II (5'25) / 3. Frankenstein (3'13) / 4. Neck-Bite (4'42) / 5. Finally Back Again (7'01) / 6. Falscher Tango (5'04) / 7. Scotti Pippin (2'02) / 8. Trafalgar Night Talk (6'01)

Diese kleine schlagfertige Formation präsentiert einen expressiven, energiegeladenen, groovigen, mit Riffs arbeitenden Jazz, greift dabei auf die unterhaltende Art einer Art Minishow aus Bläserklang und Schlagzeug-Grooves zurück und begegnet damit sowohl dem jazzaffinen als auch dem aus anderen Bereichen kommenden Publikum „überfallartig“. Fröhliches Explodieren, Spaß und phantasiereiches, originelles Agieren stehen bei diesem Trio im Vordergrund.

(VÖ: 14.10.2021)

  • "Der Posaunenbuffo Detlef LANDECK und der Tenorsaxer Sven GRAU in Kassel sind mit dem aus Connecticut stammenden Drummer Joe BONICA in Gießen 3/5 von Graulandecke. Aber auch schon zu dritt Manns genug für Guerilla Jazz [...], für den sie entsprechend taff als Kleine Krieger den Dicken machen. [...] Wenn es bei diesen frontalen Blechcrashes zur Sache geht, fetzt der vollmundige Bläsergroove, von Bonica wie ein Sandsack durchgewalkt, wie Sau. Pumpend, ruckzuck, ostinat und krakeelend, der Punch knüppelig, mit Tempo und Fanfaren­hupe auf Vorfahrt pochend."
    (Rigo Dittmann, Bad Alchemy #112, Sep 2021)
  • "Schlagzeug-Grooves und energiegeladene Bläserströme erzeugen expressive, vitale, mitreißende Sounds, manchmal auch mit einem Augenzwinkern versehen."
    (Christoph Giese, NRWjazz, 2 Nov 2021)
  • "Jazz fand schon immer auf umkämpften Territorium statt, und man muss sich das Siegenlernen in dieser Musik wohl von erfolgreichen Guerilleros abschauen, um auf dem Markt wahrgenommen zu werden. [...D]ie Musik kling[t] mitreißend. Sie ist nicht nur publikumswirksam, sondern auch weit weniger bieder, als man das vom zeitgenössischen Jazz zu erwarten gezwungen ist." (Stephan Richter, Jazz Podium 11/2021: 52)
  • "Die Musik hat eine enorme Frische. Ihre Rauheit kommt locker gefügt, aber ohne Nachlässigkeit daher. Ein parodistischer Geist, ein Hauch von absichtsvoller Unter- oder Übertreibung, eine spielerische Heiterkeit durchzieht das Repertoire. Trotz der überschaubaren Instrumentation kommt es zwischendurch zu überraschend wohlklingenden Konstellationen, absichtsvoll und auf eine lässige Weise virtuos gestaltet und geformt. Sie ist laut, stolz, spontan und eigenständig."
    (Hans-Jürgen Linke, Jazzthetik 11/12-2021: 9)

 

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1
Fetter Engel
2
Rock on the Countryside II
3
Frankenstein
5
Finally Back Again
6
Falscher Tango
8
Trafalgar Night Talk