KontraSax – Die Kunst des Reisens

JHM 288
2022

Christina Fuchs - ss, cl, b-cl
Romy Herzberg - b

1. Suite-Kontrabass oder die Kunst des Reisens (8'17) / 2. Achteinhalb (5'21) / 3. Ramallah Park (8'21) / 4. Radio Days (2'58) / 5. Nachtzug (6'44) / 6. Zanshin (5'28) / 7. Afrika (4'25) / 8. Garcia Papers (5'32) / 9. Raga (3'43) / 10. Modul (4'44) / 11. Shakuhachi (4'28)

Im Gegensatz zu so vielen ihrer KollegInnen, die heutzutage projektorientiert und fixiert auf wenige Proben vor den jeweiligen Konzerten arbeiten, sind Christina Fuchs und Romy Herzberg mit KontraSax als Working Band zu begreifen: linear, als Teil ihres Selbstkonzepts, in Form einer - bereits drei Jahrzehnte, vielleicht sogar lebenslang - andauernden musikalischen Beziehung.

Christina Fuchs und Romy Herzberg beeindrucken mit ihrem musikalischen Farbenspektrum, ihrer spannenden Vernetzung frei improvisierter Strecken mit vorstrukturierten Elementen, dem Wechselspiel von Meditation und Perkussion und vor allem ihrem unbedingten Aufeinanderhören, der Grundvoraussetzung für jede musikalisch-kommunikative Dialektik.

(VÖ: 13.04.2022)

  • "Ich habe von Panama, Paradise und Pandora Papers gehört, aber 'Garcia Papers'? Anders als 'Modul', das sie mit seinem bewegten Pizzicato und seinem Klarinet­tengesang auch schon zum 20-Jährigen angestimmt haben, ist es was Neues im Pro­gramm der beiden, mit trauervollem und federndem Bogenstrich, der andalusischen Staub aufwirbelt, und bittersüßer Klarinette. Wenn man Musik schmecken könnte, dann würde KontraSax nach dunkler Schokolade schmecken."
    (Rigobert Dittmann, Bad Alchemy 114)
  • "Ihre Stücke lassen sich Zeit, spitzen regelrecht unsere Ohren an. Sie nehmen uns mit auf eine Reise nach Ramallah, im Nachtzug oder nach Afrika, regen die Fantasie zu inneren Bildern an. Es ist spannend, welche Klangfarben und perkussiven Klänge die beiden ihren Instrumenten entlocken und wie sie dabei miteinander ins „Gespräch“ kommen. Zurück-lehnen und genießen!" (Melodiva-Newsletter, 15.04.2022)
  • "Det er etter hvert kommet flere utmerkede, kvinnelige saksofonister og bassklarinettister fra Tyskland. Og Christina Fuchs er en av dem som utmerker seg best. Hun har fin tone i de forskjellige klarinettene og sopransaksofonen, og Herzberg har en utmerket tone i kassen, hvor spillestilen både tenderer til Lándre og, tidvis, også til Charlie Haden. Og komposisjonene, eller improvisasjonene tyder på at de to kjenner hverandre godt, og kommuniserer perfekt. De er som siamesiske tvillinger i tankegangen, og følger hverandre på en utmerket måte gjennom hele konserten.
    Dette er rett og slett blitt en nydelig innspilling, og en konsert jeg mer enn gjerne skulle ha hørt, i en kirke eller et rom med litt akustikk. For på denne innspillingen synes jeg de utnytter den kirkelige akustikken på en fremragende måte."
    (Jan Granlie, Salt Peanuts, 22.04.2022)

 

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1
Suite-Kontrabass oder die Kunst des Reisens
5
Nachtzug
6
Zanshin
8
Garcia Papers