Stefan Bauer – life between plagues

JHM 333
2026

Stefan Bauer - vibraharp, marimba, p, keyb
Chris Bacas - ss
Tammy Scheffer - voice
David Bindman - ts, flu
Michel Gentile - alto fl, piccolo fl
Lukas Bauer - electronic sound generation & processing
Jerome Harris - half-acoustic e-bass
Michael Sarin - dr

01. Nice Try (4’12) / 02. Message from Minneapolis (6’08) / 03. Bonne nuit, maman!  (3’49) / 04. A Nice Place (2’55) / 05. ICE Age (3’26) / 06. Brooklyn in Grey (4’07) / 07. Life Between Plagues (3’08) / 08. Seymour (4’09) / 09. Cathedral (5’09) / 10. Forgotten Rituals (7’29) / 11. Deconstructed Vibe (3’00) / 12. New York Minute (3’15)

Stefan Bauers musikalisches Vermächtnis seiner Zeit im Big Apple von 2001 bis heute: die Verarbeitung dramatischer Ereignisse unterschiedlichster Art, unterstützt von musikalischen Weggefährten aus Brooklyn, und gleichzeitig eine Hommage an Seymour Kaplan, der Bauer half, die Geschehnisse wie durch ein Prisma zu differenzieren.

[VÖ: 14 Okt 2026]

  • "Ein ambitioniertes Werk hat der zwischen Recklinghausen und New York pendelnde [...] Stefen Bauer mit 'Life Between Plagues' aufgenommen. Der Albumtitel steht dabei für all das was im letzten guten Vierteljahrhundert, seitdem er in New York ist, so alles passierte [...]. Entstanden ist ein beseeltes, vielschichtiges, zeitgenössisches Jazzalbum, das unterschiedlichste Emotionen transportiert und dabei viele kleine, aufmerksam zu lauschenden Geschichten erzählt."
    (Christoph Giese, NRW Jazz, 14 Okt 2026)
  • "Im Andenken an den 2026 verstorbenen Meditationslehrer Norman Rosenberg, dessen Großvater im KZ-Außenlager Hailfingen-Tailfingen umgebracht wurde. Und, mit nur Marimba und Piccoloflöte, in Verehrung für Seymour Kaplan, der noch als Teenager in der U.S. Army kämpfte und von der Befreiung von Dachau im April '45 seine Lehre fürs ganze Leben nach Hause brachte. Eine Lehre, die wenig ausrichten konnte gegen den unbelehrbaren Irrwitz der Troubles und Plagen. Bauer setzt dem seine 'netten' Versuche ('Nice try') entgegen, die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen und gegen das Gruselige Kokons zu weben. Mit quicklebendig klimperheller Rhythmik, vogeligem Reedsound, zart vokalisiertem Ladida, zerbrechlich perlendem Lullaby, fragil, beschwingt, unverdrossen."
    (Rigobert Dittman, Bad Alchemy N°135, Okt 2026)

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