Two and a Harp Man – Two and a Harp Man

JHM 329
2026

Anton Mangold - concert harp
Yuxiang Zhang - g
Umberto Odone - dr

01. Blue Garden (5'53) / 02. Yellow River (7'35) / 03. Long Time No See (3'35) / 04. December (4'43) / 05. The Sound of Memory (3'51) / 06. Chorinho (5'40) / 07. Baião (6'51)

Anton Mangold, guitarist Yuxiang Zhang and drummer Umberto Odone prove impressively that in jazz the harp is more than just an exotic sound. Apparently similar sound structures of two string instruments are arranged in a way that both sound worlds come together independently and complementary.

[release: 15 Apr 2026]

  • "Two And A Harp Man ist ein Album voller melodischer Schönheit, ungewöhnlicher Klangfarben und kreativer Offenheit. Es zeigt eindrucksvoll, wie selbstverständlich eine Harfe im modernen Jazz funktionieren kann – wenn sie von einem Musiker gespielt wird, der ihr eine eigene Sprache gibt. Ein außergewöhnliches, überraschendes und musikalisch äußerst reizvolles Album, das man nicht überhören sollte."
    (Jacek Brun, jazz-fun.de, 14.05.2026)
  • "Es ist eine Musik, die nach Mittag klingt. Nach hohen Gräsern, nach Licht, das durch Blätter fällt, nach jener seltenen Stunde, in der alles zugleich still und in Bewegung ist. Zwei Saiteninstrumente unterhalten sich darin wie Freunde, die sich nichts beweisen müssen. Ein Schlagzeug hält den Boden, leichtfüßig und unaufdringlich.
    Anton Mangold ist eine besondere Erscheinung in der deutschen Jazzlandschaft – schon wegen seines Instruments. Die Harfe blieb im Jazz bis heute Randerscheinung und ist h istorisch eher als exotische Klangfarbe konnotiert. Mangold hingegen macht sie zum ästhetischen Zentrum seiner Musik [...]. Der Albumtitel spielt ironisch mit klassischen Jazzbesetzungen. Darin steckt Humor, aber auch ein Programm: Die Harfe als Identitätsträger [...].
    'Friedlich' bleibt dennoch das Wort, das über allem schwebt – auch für die Koexistenz von Gitarre und Harfe, deren unterschiedliche Saitenästhetiken sich hier nicht messen, sondern miteinander atmen. Genau darin liegt Mangolds eigentliches Argument: dass die Harfe im Jazz kein Gast sein muss, sondern Gastgeberin sein kann."
    (Stefan Pieper, Jazzthetik 07/08-2026: 50 f.)

 

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